7 Grundregeln beim Investieren
Investieren und Golf haben viel gemeinsam.
Beide sind in gewissem Sinne ein Spiel, beide sind schwierig zu meistern und bei beiden muss man die Regeln verstehen.
Die meisten Menschen nehmen Golfunterricht, um die Grundregeln zu lernen, bevor sie anfangen zu spielen.
Aber wenn sie plötzlich mehr Geld zur Verfügung haben (durch eine Erbschaft, eine Gehaltserhöhung, einen Bonus oder aus anderen Quellen) folgen sie meist konventionellen Ratschlägen
Oder noch schlimmer, sie geben es für Verbindlichkeiten wie Autos oder Urlaube aus.
Die konventionellen Ratschläge können beispielsweise sein, die Beiträge für ihren ETF-Sparplan zu erhöhen oder so viel wie möglich zu sparen.
Wenn du Kapital auf dem Konto hast, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um das RichLife-Grundprinzip anzuwenden:
Investiere in Vermögenswerte, die dir Cashflow bringen.
Aber dazu musst du die Grundlagen des Investierens verstehen.
Hier sind sieben Grundregeln fürs Investieren, die du beherrschen solltest:
Grundregel Nr. 1
Sei dir bewusst, für welche Art Einkommen du arbeitest
Die meisten Menschen denken nur daran, Geld zu verdienen, aber verstehen nicht, dass es verschiedene Arten von Einkommen gibt.
Je nach Mentalität konzentrieren wir uns besonders auf eine der Einkommensarten. Die drei Arten sind:
1. Arbeitseinkommen
Das klassische Gehalt für deinen Job.
Daran denken die meisten Menschen, wenn sie vom Geldverdienen sprechen.
Das Problem:
Auf dieses Einkommen zahlst du in der Regel die höchsten Steuern und deshalb ist es schwierig, damit ein Vermögen aufzubauen.
Vater Staat greift dir ins Portemonnaie, bevor du auch nur einen Cent siehst.
Außerdem tauscht du wertvolle Lebensstunden gegen Euros - Stunden, die du nicht zurückbekommst.
Und die Kontrolle liegt in den Händen deines Arbeitgebers.
Er legt dein Gehalt fest, kann es jederzeit kürzen oder dich entlassen.
Du willst eine Gehaltserhöhung?
Darauf musst du vielleicht eine Weile warten, es sei denn, du wechselst zu einem anderen Job oder dein Vorgesetzter ist großzügig.
2. Portfolio-Einkommen
Die meisten gutverdienenden Angestellten haben eine Art von Portfolio-Einkommen.
Meistens in Form von Wertpapieren wie Aktien, Anleihen und Investmentfonds, die von einem Finanzberater verwaltet werden.
Es wird am zweitstärksten besteuert und der Vermögensaufbau kann durch die bescheidenen Renditen recht langsam sein.
Die Finanzexperten gehen davon aus, dass du etwa 7 % pro Jahr erzielen kannst, wenn du langfristig anlegst.
Stell dich auf einige Höhen und Tiefen ein.
Eine Rendite von 7% mag einer Person mit geringer finanzieller Intelligenz viel erscheinen, erfahrene Investoren würden eine solche Anlagestrategie aber nicht nutzen.
Nach Inflation und Kosten bleibt kaum etwas übrig.
Und genau wie beim Arbeitseinkommen hast du auch beim Portfolio-Einkommen nicht viel Mitspracherecht.
Du bist den Marktschwankungen und dem Geschick deines Finanzberaters ziemlich ausgeliefert.
3. Passives Einkommen
Menschen mit hohem Finanz-IQ haben eine Anlagestrategie, die auf passives Einkommen abzielt.
Wenn du Mieteinnahmen aus einer Immobilie erhältst, handelt es sich um passives Einkommen. Genauso wie bei Unternehmensgewinnen, die an dich ausgeschüttet werden.
Kurz gesagt, es ist:
Einkommen, das dir zufließt, egal ob du arbeitest oder nicht.
Dank vieler Steuervorteile wird passives Einkommen am niedrigsten besteuert und durch Kombination mit potenziell unbegrenzten Erträgen ist es damit am einfachsten, Vermögen aufzubauen.
Damit kommen wir zu…
Grundregel Nr. 2
Verwandle Arbeitseinkommen in passives Einkommen
Die meisten Menschen starten mit einem Angestellten-Gehalt.
Der Weg, Vermögen aufzubauen, beginnt mit dem Verständnis, dass es noch andere Einkommensarten gibt.
Dein Ziel ist, dein verdientes Einkommen so effizient wie möglich in die anderen Einkommensarten zu verwandeln.

Das ist alles, was du als Investor tun musst. Einfacher wird’s nicht.
Darum solltest du deine nächste Gehaltserhöhung nicht in die Rentenversicherung einzahlen oder sparen.
Investiere sie am besten auch nicht in einen ETF oder Investmentfonds, sondern verwandle sie in passives Einkommen.
Grundregel Nr. 3
Ändere deine Einstellung in Bezug auf Geld
Die Armen und die Mittelschicht bringen ihren Kindern bei:
“Geh zur Schule, finde einen guten Job, arbeite hart und spare Geld. Das wird dich wohlhabend machen.”
Die Reichen bringen ihren Kindern etwas anderes bei:
“Lerne, wie Geld funktioniert, schaffe gute Arbeitsplätze, lass das Geld hart für dich arbeiten und investiere in cashflow-produzierende Vermögenswerte. Das wird dich wohlhabend machen.”
Der grundlegende Irrtum der Armen und der Mittelschicht ist, zu glauben, dass man mit einem Gehalt wohlhabend werden kann.
Sie verstehen den Unterschied zwischen den drei Einkommensarten nicht.
Solche Irrtümer gibt es viele.
So lange du glaubst, dass man mit Wertpapieren Gewinne machen kann, wenn man günstig einkauft und teuer verkauft, dann wirst du in einem fallenden Markt immer Geld verlieren.
Solange du glaubst, dass man selber Kapital braucht, um in Immobilien zu investieren, wirst du nie ein größeres Portfolio aufbauen.
Der Knackpunkt:
Die Informationen WIE es funktioniert, sind alle im Internet zu finden, aber wenn dein Gehirn gar nicht erst danach sucht, siehst du sie nicht.
Du musst erst deine grundlegenden Überzeugungen hinterfragen, bevor du die neuen Strategien wirklich sehen, verstehen und anwenden kannst.
“Du weißt nicht, welche Fragen du nicht kennst, aber stellen solltest.”
Darum ist es wichtig, sich mit dem Thema Finanzen zu beschäftigen, von erfahrenen Investoren zu lernen und sich auszutauschen.
So entwickelst du Stück für Stück eine neue Sichtweise und dein Gehirn lernt ganz neue Möglichkeiten zu erkennen.
Grundregel Nr. 4
Der Investor ist das Risiko
Viele Menschen denken, dass investieren riskant ist.
Das eigentliche Risiko liegt aber nicht im Investment, sondern im Investor!
Während in 2008 die meisten Anleger massiv Geld verloren haben, war es für andere Investoren die Zeit ihres Lebens.
Dein finanzieller IQ ist entweder ein Vermögenswert (wenn er dir Einkommen bringt) oder eine Verbindlichkeit (wenn er dich Einkommen kostet).
Wenn du mit einem niedrigen Finanz-IQ große Investments machst, wirst du eine Menge Fehler machen. Es gibt ein Sprichwort dazu:
Wenn eine Person mit Geld auf eine Person mit Erfahrung trifft, bekommt die Person mit Erfahrung am Ende das Geld und die Person mit Geld die Erfahrung.
Wenn du dich von einem riskanten zu einem versierten Investor entwickeln willst, solltest du zuerst dein Finanzwissen aufbessern.
Echte Erfahrungen sind unbezahlbar.
Fang mit kleinen Summen an, mach Fehler, lerne aus ihnen und steigere dich dann allmählich.
Falls du dabei erfahrene Investoren an deiner Seite haben möchtest, findest du am Ende dieses Artikels eine Möglichkeit.
Grundregel Nr. 5
Sei vorbereitet!
Die meisten Menschen versuchen, beim Investieren die Zukunft vorherzusagen. Vorauszusehen, was im Wert steigt und was fällt.
Der Markt kann sich in drei Richtungen bewegen:
Nach oben, nach unten und seitwärts.
Erfahrene Investoren sind auf alle drei Richtungen vorbereitet.
Du hast zwei Möglichkeiten:
Du kannst vorbereitet sein oder du kannst Opfer sein.
Wenn du nicht gut durch Ausbildung, Erfahrung oder Extra-Geld vorbereitet bist, werden die meisten guten Gelegenheiten an dir vorbei gehen - oder dir sogar Verluste bescheren.
Versuche nicht vorherzusagen, was passiert, sondern konzentriere dich auf dein Ziel, halte die Augen offen und habe für alle Phasen einen Plan.
Grundregel Nr. 6
Gute Geschäfte ziehen Geld an
Am Anfang machst du dir vielleicht Gedanken, wie du das Geld für ein vielversprechendes Investment aufbringen kannst.
Spätestens nach den ersten paar Immobilien geht bei den meisten Anfängern das angesparte Kapital zur Neige.
Konzentriere dich darauf, solide Gelegenheiten zu finden und gut vorbereitet zu sein.
Mit der richtigen Ausbildung und Erfahrung wirst du, wenn du eine Gelegenheit findest, auch die nötigen Mittel auftreiben können.
Das Geld zu finden ist oft der einfachere Teil.
Die eigentliche Herausforderung?
Großartige Geschäfte zu finden, die Investoren anlocken - deshalb sind so viele Menschen bereit, ihr Geld einem guten Investor zu geben.
Grundregel Nr. 7
Lerne das Risiko und den Ertrag abzuschätzen
Als Investor musst du beide Seiten im Blick behalten:
Was du gewinnen und was du verlieren kannst.
Lerne darum möglichst früh abzuschätzen, wie viel du pro investiertem Euro gewinnen kannst.
Ein Beispiel:
Du hast eine Aktie mit einem Kurs von 100 €.
Deine Analyse zeigt, dass sie auf 120 € steigen, aber auch auf 90 € fallen könnte.
Der potenzielle Gewinn (20 €) ist doppelt so hoch wie der potenzielle Verlust (10 €).
Dieses Chancen-Risiko-Verhältnis von 2:1 bedeutet, dass du mehr gewinnen als verlieren kannst.
Sorge also dafür, dass die Wahrscheinlichkeit auf deiner Seite ist!
Die ungeschönte Wahrheit ist:
Der Erfolg liegt im finanziellen IQ des Investors.
Die meisten bilden sich nicht weiter.
Sie geben die Verantwortung und Kontrolle einfach an jemanden ab, überweisen ihr Kapital und hoffen, dass es funktioniert.
Aber wenn du die Grundlagen lernst, eine Strategie verfolgst und die richtigen Fragen stellst, kannst du (auch neben einem anspruchsvollen Vollzeitjob) als Investor ein Vermögen aufbauen.
Wenn du das willst, haben wir
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Beste Grüße
Dein RichLife Team
