3 Gründe warum Sparen riskant ist!

Der arme Vater von Robert Kiyosaki sagte immer:


"Arbeite hart und spare dein Geld".


Sein reicher Vater meinte hingegen:


"Wenn du wohlhabend und finanziell abgesichert sein willst, dann werden harte Arbeit und Geld sparen nicht ausreichen".


Es gab viele Gründe, warum Robert Kiyosakis reicher Vater ihn immer wieder daran erinnerte.


Er war nicht wohlhabend geworden, indem er seine Zeit gegen Geld getauscht, hart gearbeitet und Geld gespart hat.


Er wusste, dass die Idee, hart zu arbeiten und Geld zu sparen, für die meisten Menschen gut war. Allerdings nicht für diejenigen, die mehr als "Sicherheit und Komfort" wollten.

Menschen, die hart arbeiten und Geld sparen, haben es schwerer ein Vermögen aufzubauen.

Warum?


Der erste Grund sind Steuern:

  • Sie zahlen Steuern, wenn sie Geld verdienen (Einkommensteuer)
  • Sie zahlen Steuern, wenn sie sparen (Kapitalertragsteuer)
  • Sie zahlen Steuern, wenn sie Geld ausgeben (Mehrwertsteuer)
  • Und sie zahlen sogar Steuern, wenn sie sterben (Erbschaftsteuer)

Tatsächlich ist es sogar so...

Arbeitnehmer zahlen ca. 50% Steuern

Wirklich so viel?


Lass uns ein kleines Rechenbeispiel machen (keine Sorge, es ist total einfach):


Nehmen wir an, du bist angestellt und bekommst jeden Monat deinen Gehaltszettel.


Darauf steht, dass du 9.000€ (brutto) pro Monat verdienst.


"Brutto" bedeutet, dass dieser Betrag nicht auf deinem Konto landet, sondern du vorher noch Steuern und Sozialabgaben zahlen musst. Was danach übrig bleibt, ist dein Nettolohn (Netto = nachdem du die Steuern und Abgaben gezahlt hast).


Klar soweit?


Gut.

In Deutschland sieht die Rechnung etwa so aus:

Dein Gehalt:

+9.000€

Steuern & Abgaben:

-3.000€

Tatsächlich auf deinem Konto:

6.000€

Von den 9.000€ wird also ein Drittel direkt abgezogen und so landen am Ende nur 6.000€ auf deinem Konto.


Das ist der Betrag, den du tatsächlich zur Verfügung hast.
Damit zahlst du die Miete, Nahrungsmittel, dein Auto und weitere Ausgaben.


Nun, was haben die meisten Ausgaben gemeinsam?


Richtig!


Du zahlst wieder Steuern, nämlich die "Mehrwertsteuer".
In der Regel 19%.


Die kommt zu den bisherigen 33% also noch dazu.


Das ist aber noch nicht alles...

Warum du einen Teil des Geldes nie zu sehen bekommst

Dein Arbeitgeber zahlt von seiner Seite auch noch mal einen Anteil in die Sozialversicherung - den sogenannten "Arbeitgeberanteil".


Wenn du also 9.000€ Brutto bekommst, ist das für deinen Arbeitgeber noch nicht alles.


Er er zahlt nochmal 1.200€ oben drauf.

1.200€, die du nie zu sehen bekommst.


Okay. Auf zu letzten Rechnung.


Bereit?


Sehr gut 🙂


Wenn du pro Monat ein Gehalt von 6.000€ bekommst und dein Arbeitgeber insgesamt gut 10.200€ dafür zahlen muss, wieviel verschwindet auf dem Weg bis zu deinem Konto?


Genau.


4.200€ - das sind 41%!


Das ist der Grund, warum Angestellte sich so schwer tun, Vermögen aufzubauen. Sie müssen erst Steuern zahlen und können nur das übrig gebliebene Geld investieren.


Was ist für Unternehmer anders?

Sie investieren erst und zahlen nur auf das übrige Geld Steuern.


Robert Kiyosakis reicher Vater erklärte außerdem, dass auch eine weitere Steuer die Sparer schwächt:

Eine versteckte Steuer namens ...

Inflation.


Stell dir vor, du hast 10.000€ auf der Bank.


Wieviel Zinsen bekommt man heute dafür?


Ca. 3% pro Jahr (häufig auch weniger). Also hast du in einem Jahr 300€ an Zinsen verdient.


Natürlich gibt es auf solche "Gewinne" auch eine Steuer.

Die "Kapitalertragssteuer" (zur Zeit 25%).


Also gehen von deinen hart ersparten 300€ gleich 75€ an den Staat.


Zusätzlich kommt hier die Inflation ins Spiel.


Sicher hast du bemerkt, wie vieles in den letzten Jahren teurer geworden ist.


Warum wird vieles teurer, obwohl immer mehr günstig im Ausland produziert wird?


Viele Unternehmen nutzen die neuen Chancen, um günstig im Ausland zu produzieren und ihre Produkte noch billiger anbieten zu können. Trotzdem wird in den letzten Jahren vieles teurer.


Woran das liegt?


Unser Geld verliert immer mehr an Wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) druckt Geld und überflutet damit die Wirtschaft.


Einfach ausgedrückt: Es gibt immer mehr Geld und dadurch wird der einzelne €uro immer weniger wert...


Das heißt:


Die Zahl auf deinem Konto bleibt gleich (in unserem Beispiel bei 10.225€), allerdings sinkt Jahr für Jahr Kaufkraft und du bekommst immer weniger dafür.

100.000 € im Jahr 2.000 gespart, wären heute keine 64.000 € mehr wert.

Die Zinsen auf der Bank werden also jedes Jahr durch Steuern und die Inflation aufgefressen. Das Ergebnis ist unter dem Strich oft ein Verlust. (Wenn du selbst mal nachrechnen willst, dann kannst du hier unseren kostenlosen Rechner nutzen.)


Wir halten also fest:


Steuern und Inflation machen es schwer, mit harter Arbeit und Sparen wohlhabend zu werden.


Und damit zum dritten und letzten Punkt:

Die Angst vor Risiken

Wer hart arbeitet um Geld zu sparen, möchte sich damit eine „Sicherheit“ aufbauen.


Gerade für Sparer, die aus diesem Verhalten ausbrechen und anfangen wollen zu investieren, ist es ein schwerer Schritt.


Es taucht die Angst auf, sie könnten ihr hart verdientes Geld verlieren ...


Menschen die hart arbeiten und sparen denken oft, dass Investieren riskant ist.


Und was machen wir, wenn wir glauben, dass etwas riskant ist?


Meistens nichts - wahrscheinlich vermeiden wir sogar, mehr darüber zu lernen.


Anstatt ein das Risiko einzugehen, ihr Geld durch Investitionen wachsen zu lassen, nehmen die meisten Menschen den „sicheren“ Weg und sparen.


Sie lassen es auf dem Bankkonto "verbrennen", weil sie diesen Weg kennen und verstehen.


Allerdings ist das einer der riskantesten Wege und sie rauben sich mit dieser Denkweise selbst die Chance, Investor zu werden.

Warum finanzielle Intelligenz besonders heute so wichtig ist

Warum sparen die Menschen eigentlich?


Meistens wollen sie zwei Dinge:


1. Sie wollen einen Notgroschen für schwere Zeiten.


Es ist wichtig, einige liquide Mittel für schlechte Zeiten zu haben.

Z. B. um mehrere Monate die Ausgaben decken zu können.


Aber anstatt diesen Notgroschen in Bar auf dem Konto zu haben, solltest du ihn in liquiden Werten wie Gold und Silber aufbewahren, die du bei Bedarf schnell in Bargeld umwandeln kannst.


Zähle die Ersparnisse nicht zu deinen Investitionen oder deiner Altersvorsorge - sie sind ausschließlich für schlechte Zeiten.



2. Sie wollen fürs Alter vorsorgen.


Die meisten von uns wissen, dass Sparen allein nicht als Vorbereitung für eine sichere Rente ausreicht.


Heutzutage wird von jedem erwartet, dass er selbst für seine Rente vorsorgt - es steht sogar im Rentenbescheid:


"Da die Renten im Vergleich zu den Löhnen künftig geringer steigen werden [...] wird eine zusätzliche Absicherung für das Alter wichtiger ("Versorgungslücke")."


Leider bereiten unsere Schulen uns nicht darauf vor, klug oder geschickt zu investieren.


Daher liegt es an jedem einzelnen von uns, sich finanziell weiterzubilden – und unsere Kinder finanziell zu unterrichten.


Das tun die Wohlhabenden seit Generationen.


Zum Beispiel hatte der Sohn von Robert Kiyosakis reichem Vater, Mike, ein Investment Portfolio von 200.000$ als er 15 Jahre alt war.


„Ob er später entscheidet, Polizist, Pilot oder Poet zu werden,“ sagte sein Vater, „als erstes will ich, dass er Investor wird. Du wirst wohlhabender werden, wenn du lernst ein Investor zu sein, egal womit du später dein Geld verdienst.“


Während du also Geld zum Investieren zurücklegst, solltest du dein Know-How erweitern, um Vermögenswerte zu finden, die dir ein regelmäßiges Einkommen ("Cashflow") bringen.


Das können Immobilien, Kryptowährungen, Unternehmen oder Wertpapiere sein - je nachdem was dich interessiert.


Diese Investments zu erkennen, zu bewerten und sinnvoll zu nutzen braucht allerdings finanzielle Intelligenz, also musst du auch in sie investieren.

Die gute Nachricht ist:

Es ist nie zu spät, in dein finanzielles Wissen zu investieren, deinen liquiden Notgroschen aufzubauen und deine Ersparnisse in Cashflow-Vermögenswerte zu verwandeln.


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Beste Grüße

dein RichLife Team