Warum das richtige Wissen alleine dich nicht finanziell frei machen wird
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Zusammenfassung
Mark ist 16 Jahre alt. Seine Mutter ist Oberärztin und sein Vater ist Abteilungsleiter in einem großen Unternehmen. Es hat nie an Geld gemangelt. Dass es mit der gemeinsamen Zeit als Familie anders aussah, ist allen Dreien schmerzlich bewusst. Schuldgefühle haben aber nur die Eltern. Eines Tages stößt Mark auf YouTube auf ein Video, in dem von finanzieller Freiheit die Rede ist. Daraufhin fragt er seine Eltern:
Wie kann man finanziell frei werden, sodass man mehr Zeit für die wichtigen Dinge hat?
Was würdest du Mark antworten?
Die Frage bietet natürlich viel Spielraum. Deshalb haben wir sie etwas zerlegt.
Was ist “Finanzielle Freiheit”?
Man ist finanziell frei, wenn man seinen Lebensstandard finanzieren kann, ohne dass jemand im Haushalt arbeiten gehen muss.
Wie erreicht man das?
Indem man sich ein Passiveinkommen aufbaut. Das bedeutet, dass das Einkommen nicht von der investierten Arbeitszeit abhängt. Also wenn man sich mal ein Jahr eine Auszeit nimmt, kommt das Geld weiter rein.
Woher bekommt man Passiveinkommen?
Die Arbeit muss irgendwie verrichtet werden. Wenn man selbst nicht arbeiten will, dann gibt es nur zwei Alternativen. Entweder man lässt andere Menschen oder Geld für sich arbeiten.
Robert Kiyosaki hat dafür ein starkes Modell entwickelt - den Cashflow-Quadraten:

Auf der linken Seite haben wir die Angestellten (E) und Selbstständigen (S). Sie tauschen beide ihre Zeit gegen Geld und werden vom Staat am höchsten besteuert.
Der Angestellte hat einen Arbeitgeber, der ihm sagt, was er tun soll. Wenn er mehr Geld braucht, arbeitet er auf eine Beförderung hin.
Der Selbstständige ist sein eigener Chef. Sein Mittel der Wahl für mehr Einkommen sind mehr Arbeitsstunden.
Auf der rechten Seite sind der Unternehmer (B) und der Investor (I). Sie genießen die größten Steuervorzüge und sind automatisch vor der Inflation geschützt.
Der Unternehmer lässt andere für sich arbeiten. Das Unternehmen läuft auch ohne ihn weiter und er verdient Geld. Brauchst er zusätzliches Einkommen, entwickelt er ein neues System, das ihm Geld generiert.
Der Investor lässt Geld für sich arbeiten. Er besitzt zum Beispiel Immobilien und Aktien, die ihm regelmäßiges Einkommen generieren, ohne dass er seine Zeit investieren muss. Er holt sich Geld von anderen und baut sich neue Vermögenswerte auf, wenn er mehr Einkommen braucht.
In welchem Quadranten befinden sich Mark’s Eltern? Was müssten sie tun, sodass sie nicht mehr ihre Zeit gegen Geld tauschen müssten?
Beide sind Angestellte und tauschen ihre Zeit gegen ein Einkommen. Solange sie auf der linken Seite des Cashflow-Quadranten bleiben, wird sich das auch nicht ändern. Passiveinkommen können sie nur auf der rechten Seite generieren. Sie müssten also entweder in den B- oder den I-Quadranten wechseln und Unternehmer oder Investoren werden.
Stellt sich also die Frage:
Wie wechselt man von einem Quadranten in einen anderen?
In jedem der vier Quadranten werden natürlich spezielle Fähigkeiten benötigt. Viel wichtiger aber ist, dass in jedem Quadranten eine ganz bestimmte Denkweise vorherrscht. Menschen auf der rechten Seite sehen die Welt durch eine andere Brille und denken daher auch anders über Investments und Gelegenheiten.
Dem Angestellten ist Sicherheit wichtig. Er will klare Vereinbarungen, in denen Leistung und Gegenleistung fest definiert sind. Für einen sicheren Job gibt er bewusst einen Teil seiner Freiheit auf.
Auch der Selbstständige will Sicherheit. Aber sein Fazit ist ein anderes. Er gewinnt ein Gefühl von Sicherheit durch Kontrolle. Er will unbedingt sein eigener Boss sein. Außerdem sind Selbstständige oft Perfektionisten, mit sehr hohen Ansprüchen an sich selbst und andere. Deshalb fällt es ihnen meistens schwer, Arbeit abzugeben.
Der Unternehmer ist auch sein eigener Chef und bereit, Risiken einzugehen. Er hat Spaß daran, Systeme zu bauen und AM Unternehmen zu arbeiten. Für die einzelnen Aufgaben IM Unternehmen sucht er sich die passenden Angestellten.
Auch der Investor hat mit Risiko kein Problem. Er investiert sein Geld in Ideen und Gelegenheiten, deren Risiko er durch sein Know-How bewerten kann. Für Angestellte und Selbstständige erscheinen solche Gelegenheiten meistens wie pures Risiko oder Zockerei - und das sind sie auch, ohne das nötige Know-How und die Investoren-Denkweise.
Was heißt das jetzt?
Will man also in einen anderen Quadranten wechseln, muss man sich die nötigen Fähigkeiten aneignen. Das ist der leichte Teil. Wenn man als Angestellter oder als Selbstständiger erfolgreich ist, was Mark’s Eltern ja sind, dann ist man es gewöhnt immer wieder Neues zu erlernen.
Viel schwieriger ist der zweite Teil.
Man muss auch seine Denkweise ändern.
Du kannst als Unternehmer nicht erfolgreich sein, wenn du ein Problem damit hast, Aufgaben abzugeben. Genauso wenig kannst du ein erfolgreicher Investor werden, wenn du Angst vor Risiken hast und sie generell vermeiden willst.
Für die meisten ist das ein so schwieriges Thema, weil sie seit ihrer Kindheit gelernt haben, so zu denken und die Welt so zu sehen, wie es typisch für ihren Quadranten ist. Und je erfolgreicher sie selbst in diesem Quadranten sind, desto fester sitzen diese Überzeugungen. Ist ja auch logisch. Es funktioniert ja, da kann diese Denkweise ja nicht so falsch sein! Das ist sie auch nicht. In ihrem aktuellen Quadranten ist das eine sehr hilfreiche Denkweise. Aber in einem anderen Quadranten - und besonders gravierend ist hier der Unterschied zwischen linker und rechter Seite - ist die gleiche Denkweise schlimmstenfalls nicht nur nutzlos, sondern sogar schädlich.
An dieser Stelle drängt sich die Frage auf: “Wenn dieser Schritt so schwierig ist, wieso dann nicht einfach jemand anderen beauftragen, Vermögenswerte für mich aufzubauen?”
Gute Idee! Einen anderen Investor Vermögenswerte für dich aufbauen zu lassen, ist eine richtig gute Idee. Aber wie entscheidest du, wem du dein Geld anvertrauen willst? Woran erkennst du überhaupt, ob du einem Investor gegenüber sitzt oder “nur” einem Angestellten, der Provision an dir verdient? Und wenn es ein Investor ist, wie bewertest du, ob er oder sie gut ist?
Du musst nämlich wissen, dass die erste Regel beim Investieren die folgende ist.
Das größte Risiko ist immer der Investor.
Ein guter Investor wählt nicht nur mit größerer Trefferquote bessere Gelegenheiten aus. Er merkt auch schneller, wenn etwas nicht stimmt und kann reagieren. Und wenn der Schadensfall doch eintritt, dann kann er mit seiner Erfahrung und seinem Netzwerk besser den Schaden begrenzen und den Vermögenswert doch noch retten.
Wenn du nicht selbst Investor werden willst, dann ist dein größter Erfolgsfaktor also, einen guten Investor als Partner zu wählen. Aber wie willst du das anstellen, wenn du gar nicht verstehst, wie Investoren denken? Deshalb ist es auch in diesem Fall wichtig, sich zumindest ansatzweise die Denkweise des I-Quadranten anzueignen, auch wenn man dann die Umsetzung delegiert.
Fassen wir nochmal zusammen.
Was kannst du nun tun, um zu lernen, wie ein Investor zu denken?
Ein Werkzeug, mit dem wir diese Transformation bei unseren Coaching-Klienten in Gang bringen, ist die Finanzsimulation Cashflow 101 von Robert Kiyosaki. Hiermit kannst du deine eigenen Erfahrungen sammeln und immer besser verstehen, wie du eigentlich denkst. Gleichzeitig bekommst du vom Moderator und den anderen Teilnehmern wertvolle Impulse, dein Denken nach und nach mehr in Richtung I-Quadrant zu verschieben.
Am kommenden Dienstag, am 6. Mai um 20:00 Uhr, spielen wir die Finanzsimulation wieder in unserem Online-Workshop und du kannst gerne teilnehmen … kostenlos.
Wenn das interessant für dich klingt, dann klicke hier und fülle das kleine Formular aus, um deinen Platz zu reservieren.
Beste Grüße
Dein RichLife Team
